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Wir wollen die Gesichter hinter dem Bildungsstreik vorstellen, zeigen, was jenseits der Berichterstattung der Medien passiert, Aspekte schildern, die der Öffentlichkeit kaum zugänglich sind, kurz: Wir berichten über den Bildungsstreik. Aus persönlichen Perspektiven.

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Eine Frage des Raums

Vorab die Überlegung, wie man sich hier vorstellen soll, um keinen zu langweilen.

Ich werde mich auf die reinen Eckdaten beziehen, damit man so halbwegs nachvollziehen kann, in welchen Gebieten meine Sätze auf Erfahrung beruhen und welche ins rein theoretische Hören-Sagen abtauchen. 

Mein Name ist Krümel (Name der Redaktion bekannt), ich wechselte vor 5 Semestern vom Gymnasium in die Universität Regensburg und versuche nun mit den Fächern Deutsch, Geschichte und Ethik wieder ebendorthin zu gelangen. 

Velleicht könnte man jetzt fragen:

 3 Monate Besetzung - und jetzt ein Blog?

Ist das nicht zu spät? Oder warum überhaupt noch einen?

Aber das entspräche schon nicht mehr dem Geist dieser Bewegung. Es gab nie und es wird nie den "einen" Masterplan geben. Von einigen Leuten im Hinterzimmer perfekt ausgetüfftelt und dann nach außen delegieret.

Und deswegen kann es keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt für etwas geben. Es gibt nur ein "Jetzt".

Und "Jetzt" ist auch der Zeitpunk um einen Blog zu gründen. Aber wie kommt man denn zu einem "Jetzt"?

Alles entsteht aus kleinen Grüppchen, die sich irgendwo treffen -  gerne auch mit einem Bier in der Hand - und reden. Und es kommt etwas dabei heraus. Man schnappt sich die nächsten 5 Leute, die durch die Tür kommen, wirft ihnen die neue Idee an den Kopf und wartet auf die Reaktion.

Wenn alle 5 den Kopf schütteln, denkt man noch einmal drüber nach. 

Wenn die Hälfte sagt: "Geil, da simma dabei" wirds gemacht. 

Mir kommt es häufig so vor, als wären überall an der Universität, in den Schulen oder anderen Ausbildungsstätten diese Leute, die etwas machen wollen, die nicht nur still am Stammtisch grummeln, sondern auch etwas bewegen wollen, jahrelang in einen Winterschlaf verfallen.

Und jetzt, nachdem durch die Besetzung (ein leider nur metaphorisch helles, weil der H2 ja aus Prinzip und wie alles an der Uni ohne Fenster gebaut wurde) aber doch lauschiges Plätzchen entstanden ist, kommen sie hervor und sprudeln nur so über vor Ideen.

So ist auch dieser Blog gedacht. Es ist ein Ort, an dem sich Leute treffen können. Diesmal allerdings ohne diesen harten Informationsstil, den die Besetzung in den Medien leider annehmen muss, um überhaupt Gehör zu finden.

Den dafür nötigen Schreibstil bittet der Autor bis auf weiteres zu entschuldigen, auch für sowas braucht man Raum und Zeit ; )

 

 

 

Krümel am 20.2.10 13:00

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