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Wir wollen die Gesichter hinter dem Bildungsstreik vorstellen, zeigen, was jenseits der Berichterstattung der Medien passiert, Aspekte schildern, die der Öffentlichkeit kaum zugänglich sind, kurz: Wir berichten über den Bildungsstreik. Aus persönlichen Perspektiven.

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Ein Traum

Der Rektor kam bereits am ersten Tag der Besetzung in den Hörsaal und hörte sich die Forderungen seiner Studierenden an. Eine Hörsaalbesetzung sei ein legitimes Mittel des Protestes hörte man ihn dann in seiner Rede sagen. Und am nächsten Tag war beschlossen, dass die Studierenden einen weiteren stimmberechtigten Senator erhalten, die Anwesenheitspflicht abgeschafft wird und alle Bachelorstudiengänge auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft werden. Nach nur einem Tag konnte die erfolgreiche Besetzung beendet werden. Ein Traum? Nein, in Passau ist er Wirklichkeit, wie die Passauer Studenten erzählten, die gestern aus Solidarität in unseren wiederbesetzten H2 kamen. So könnte es aussehen, wenn ein Rektor die Anliegen seiner Studis ernst nähme.

1 Kommentar Done am 24.2.10 13:49, kommentieren

Meine Welt im Aquarium...

Ich frag mich zwar immernoch was ich hier eigentlich "bloggen" soll, weil ich das ja zum ersten mal mach, aber ich fang einfach mal an.

Ich hatte bis zum 18.11 genau zwei Heimaten. Meine Zuhause im bayer. Wald und meine Bude in Regensburg. Nun ja; Dinge ändern sich. Wenn ich jetzt meine Heimaten aufzählen soll muss ich erst völlig neue Kategorien anlegen.

Aber wieviel ich auch herumkomme und wieviele Wohnungen ich auch schon besetzt hab, ein Ort hat es mir ganz besonders angetan.

Ein Ort der, obwohl er nur ca. 2x2 Meter misst, doch eine ganze Welt in sich beherbergt. Ein Ort der Stille und des größten Radaus... ein Ort der Entstehung aller Musik und sonstiger Vergnügungen, die sich Besetzer so aus dem Internet ziehen (NEIN keine Pornos, höchstens mal ein Lederhosenfilm). Ein Ort der in der Mitte steht und denjenigen, der drin sitzt doch gleichzeitig von der Aussenwelt abschirmt. Ein Ort der ein bisschen Respekt verdient und (fast) immer aufgeräumt ist. Ein Ort der einem Macht verleiht; die Macht zu entscheiden was unsere lieben und wertgeschätzten Besetzer so zu sehen und hören bekommen. Ein Ort der mit der Zeit immer bunter wurde und gleichzeitig durch die vielen Kabel und technischen Geräte eher unheimelig wirkt. Ein Ort, wo man entweder angebrüllt (Plenum) oder angeschmeichelt (Musikwünsche) wird... Ein Ort den ich, obwohl ich mir klar bin, dass nichts hier drin mir gehört, für mich allein besetze. Ein Ort der mich schon in meinen Träumen verfolgt hat. Ein Ort den ich zwar gerne teile, der aber trotzdem unangefochten (glaub ich) mir gehört.

Mein Glashaus.

Die VoKü mag zwar das Herz einer jeden Besetzung sein, aber unser Glashaus ist bestimmt das Rückgrat.

 

1 Kommentar Ken am 23.2.10 20:43, kommentieren

Umbruch

Seit gestern um 19:35 Uhr ist der H2 der Universität Regensburg wieder vollzeitbesetzt.

Die Gründe dafür sind schon seit langem bekannt und ausdiskutiert - die mangelnde Gesprächsbereitschaft der Hochschulleitung (zwei von zwölf angekündigten inhaltlichen Verhandlungen fanden statt, alle anderen entfielen), die Ankündigung, dass wir den Hörsaal bereits am 24.02. und nicht, wie vereinbart, erst am 31.03. gesäubert (in einem für einen Hörsaal angemessenen Zustand!) zurückzugeben haben und die langwierige Hinhaltetaktik, die es geschafft hat, den Protest trotz Gegenwehr nach und nach einzuschläfern.

Ja, wir haben alle anfangs daran geglaubt, etwas verändern zu können durch die Vereinbarung mit der HL (Hochschulleitung).

Ja, wir waren der Meinung, dass ein Ende der Vollzeitbesetzung einen angemessenen Ausgleich findet in den uns in Aussicht gestellten Verhandlungen.

Und ja, wir haben uns darin geirrt.

Das sollte spätestens nach der Lagebesprechung klargeworden sein, in der uns vom Rektor angekündigt wurde, dass die für die nächste Woche geplanten inhaltlichen Gespräche nicht stattfinden würden, weil er - und ich bin sicher, das hat ihn selbst auch überrascht - sich zu diesem Zeitpunkt im Familienurlaub befindet!

Aber wir harrten Woche um Woche aus und warteten und hofften weiterhin; irgendwann müssen wir doch diese verdammte Mohrrübe erreichen, so lang können doch Stock und schnur nicht sein!

Gestern Abend hat das ein (hoffentlich nicht nur vorläufiges) Ende gefunden. Nachdem die erste Plenumssitzung (das zweite Impro-Plenum der besetzten Uni Rgb )mit sechs Leuten ein rasches Ende fand (trotz drei TOPs!), wurde nicht einmal eine Stunde später ein zweites Plenum einberufen. Kaum zu glauben, aber innerhalb von zwanzig Minuten war die Entscheidung gefallen. Wenn wir besetzen, dann hier und jetzt!

Während einige die letzten Kleinigkeiten klärten (wer kauft was ein, was machen wir im Fall einer Räumung, haben wir Bier?), nutzten die anderen bereits alle Möglichkeiten aus, um andere Engagierte auf die erneute Vollbesetzung hinzuweisen.

Der euphorische Enthusiasmus lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen, aber die im Hörsaal anwesende Besetzer waren erstmal begeistert. Je ein Rudel headbängender Wüstenspringmäuse auf Extasy gesehen? Ich jedenfalls nicht, aber genau SO stelle ich mir das vor. Vorallem, als sich herausstellte, dass wir in gerade einmal zwei Stunden über 25 Menschen in den H2 gebracht hatten (Tendenz steigend, eine Bestleistung der letzten [Prüfungs-]Zeit), waren sich alle sicher: Endlich bewegt sich wieder etwas. Endlich setzen wir uns wieder für unsere Forderungen ein.

Veränderung, jetzt und hier!

Die nächsten tage werden es zeigen, aber ich bin zuversichtlich: Das war genau das, was wir gebraucht haben, um neuen schwung zu holen für weiteren Einsatz.

Danke an alle, die da waren, gerne da gewesen wären und noch da sein werden!

 

1 Kommentar Elwinchen am 23.2.10 18:21, kommentieren

Von Drachen und Rindviechern

Dunkelgraue Betonriesen ragen neben Baukränen in einen wolkenzerfetzten Himmel, beschienen nur von einem niedergerungenen Mond und einem vereinzeltem Stern. Dies also sollte erneut das Schlachtfeld sein.

 

Ja liebe Leser, dem Krümel ist heute etwas pathetisch zumute. 

Lange sah es gestern so aus, als würde wieder einmal nichts passieren. Wahrscheinlich haben wir in letzter Zeit zu oft vom "Ernstfall" gesprochen. Je öfter man um Hilfe ruft, desto weniger kommen.

Aber jetzt hat der H2 seine ursprüngliche Bedeutung wieder. Eine Sammelstelle der Mutigen und Entschlossenen. 

Man könnte jetzt endlos diskutieren, warum wir so lange so brav waren. Ein letzter Glaube an die Menschheit, Unerfahrenheit...es spielt keine Rolle. Gestern haben wir es geschafft uns aus der uns aufgezwungenen Lethargie zu befreien. Und das ist durchaus wörtlich gemeint.

Mit dem Beschluss fiel auch die Müdigkeit ab von den Verteidigern des H2. Verpflegung und Bier wurden besorgt, Leute zusammengetrommelt, die Zuversicht kehrte zurück. 

Wir könnens noch. Wir sind noch da. Uns steht das Wasser vielleicht bis zum Hals, aber wir erinnern uns plötzlich wieder wieviel Spaß das Schwimmen und Wellen schlagen macht. 

Und das werden wir in den nächsten Tagen wieder mehr: Wellen schlagen. Krach machen. Denn die seit Anfang Januar schmerzlich gelernte Lektion ist einfach: 

Man sieht einem Rindvieh nicht an, ob es wiederkäut oder zuhört.

Unsere haben eindeutig dem Fressen gefrönt. 

Entäuschend, wenn man sich ansieht, was auf anderen Weiden möglich ist (Passau, Augsburg...) aber man kann sich ja nicht aussuchen was einem der Bauer ins Gehege stellt, und:

Viel Feind - Viel Ehr.

Außerdem ist spätestens im Sommer wieder die Zeit des Grills gekommen und ein Schelm wer dann ein Steak ablehnt ; )

Doch weg vom Vieh, hin zu höheren Zielen. Es gibt viel zu tun. Die Gewerkschaften müssen erneut als Kampfgefährten gewonnen werden, die Schüler haben noch Lücken in ihren Flyer-Batallionen und am Hochschultag (diesen Freitag), gilt es die Deutungshoheit zu verteidigen.

Gut, dass hierfür wieder eine Basis geschaffen wurde. Ein Lager in dem sich bei neigender Sonne die Gefährten sammeln und - auch wenn das Lagerfeuer noch etwas warten muss - in gemütlicher Runde ausruhen können. Denn wer dem Drachen die Stirn bietet, dem sei ein Horn des süßen Mets nicht verwehrt.

Doch viele Plätze sind noch leer, wenn der Barde sein Lied anstimmt.

Sie harren ihrer Besetzer - Sie harren deiner.

4 Kommentare Krünel am 23.2.10 10:24, kommentieren

Erwartung

Ich erwarte schon gespannt, was sich diese Woche entwickelt.

Nachdem während der letzten zwei, drei Wochen vieles brach lag, habe ich jetzt den Eindruck, dass wieder richtig viel passiert. Das ist vor allem meine persönliche Einschätzung – die Protestausweitung ist keine Ich-AG mehr und kann mit vielen frisch aus der Prüfungszeit entronnenen Mitgliedern wieder ordentlich anfangen, den Protest auszuweiten (auszuweiden?); am Freitag ist der Hochschultag, an dem wir flyernd, durch Vorträge, Kaffee, Kuchen und den Infostand präsent seien werden; letzte Woche erst war der durch das Bildungsbündnis organisierte politische Aschermittwoch; ich freue mich sehr über die positiven Rückmeldungen zu der Idee „Kunstprojekt Bildungsstreik“ und über die vielen kreativen/begabten/verrückten Mitbesetzer, die sich dazu einbringen (werden); und darüber hinaus sieht es so aus, als würde sich auch der jetzige Gesamtzustand der Besetzung wieder von Grund auf ändern.

Obwohl uns der H2 bis zum 31.03.10 von der Hochschulleitung zugesichert wurde, ließ Herr Strothotte in der letzten Lagebesprechung verlautbaren, dass wir doch den besagten Hörsaal bis Mittwoch (24.02.!) zu räumen und in einem angemessenen Zustand zurückzugeben hätten. Angeblich wird er am Hochschultag benötigt – nur dumm, dass keine einzige Veranstaltung darin geplant ist...

 

Meiner persönlichen Meinung nach nur der nächste Bruch der Vereinbarung, die wir am 9.1. mit der Hochschulleitung getroffen haben. Aber gut, auch die uns zugesicherten inhaltlichen Verhandlungen fanden ja nie in dem Ausmaß statt, in denen sie uns versprochen wurden, und galten zwischendurch als vom Rektor abgebrochen. Aus welchem Grund? Tja, wir maßten es uns an, seine in einem öffentlichem Gespräch, zu dem jeder Student der Universtät eingeladen war, getätigten Aussagen zusammenzufassen und sie auf unsere Homepage (www.regensburg-besetzt.de) zu stellen. Für uns völlig normal, der Inhalt jeder Veranstaltung, jedes Gesprächs mit der Hochschulleitung und jeder wichtigen Neuerung wird von uns in dieser Form publiziert. Desweiteren wurden wir ermahnt, doch aufzuräumen – vermutlich gibt es sonst keinen Nachtisch und eine Woche lang kein Fernsehen für uns.

Ob und wie diese Vertrauensbrüche für uns jetzt bedeuten, dass wir den derzeitigen status quo  der Besetzung ändern, ist noch unklar. Möglich wäre eine erneute Vollbesetzung, ebenso aber auch ein vorläufiges Ende der Besetzung bis zum Sommersemester. Für unwahrscheinlich halte ich das Bestehen der derzeitigen Besetzungsform.

Alles in allem bin ich wirklich gespannt auf den Ausgang der heutigen Plenumssitzung sowie den Verlauf der gesamten Woche; denn dass wir noch mehr Zeit für eine Entschlussfindung brauchen, halte ich weder für wahrscheinlich, noch für wünschenswert. Wir waren viel zu lange passiv, allmählich muss wieder etwas passieren!

Wir sind immer noch eine Protestbewegung, keine Lakaien der Hochschulleitung, die begierig darauf warten, ein Leckerli für die ausbleibende Radikalisierung zu bekommen. Meiner Einschätzung nach keine Grundlage dafür, dass wir unsere Forderungen durchsetzen und unsere Ziele erreichen wollen.

Ich glaube nach wie vor daran, dass wir das schaffen können – aber dazu muss sich etwas ändern.

Wie schrieb Kästner so schön - „Wir wollen, dass es sich ändert, aber wir wollen nicht, dass wir uns ändern.“.

Umbruch fängt im Kleinen an, bei jedem Einzelnen, und ich denke, wir sind auf einem guten Weg, diese Stimmung auch nach außen zu tragen.

Elwinchen am 22.2.10 17:25, kommentieren

Bildungsstreik ist überall

Gestern ein schönes Erlebnis gehabt, dass das Verhältnis vieler aktiv Streikender zu ihrer näheren und weiteren Umgebung umschreiben dürfte.

Da will man einmal nur so durch die Stadt laufen und schon kommt jemand auf einen zugeschossen:

"Hey! Schön, dass du da bist. Werden langsam mehr Leute für den Flashmob."

"Flashmob? Jetzt? Hier?"

Und in der Tat, wenn man nicht durchgehend aufpasst wie ein Schießhund, entgeht einem die Hälfte der Aktionen die im Rahmen des Bildungsstreiks umgesetzt werden.
Besonders unsere AG Schüler hängt sich grad mächtig rein und hatte auch diese Aktion geplant.

Die Idee war nicht so neu (Rolltreppen mit 2 Gruppen in entgegengesetzte Richtung hoch und runter fahren, die einen brüllen: "Hoch mit der Bildung", die anderen: "Runter mit Belastung" aber es gibt bestimmt noch genug Regensburger die sowas noch nicht betrachten durften, also mutig ans Werk.

Wir besuchten alle Treppen in den Arcaden, im Müller und im Kaufhof, wobei uns im letzten nahegelegt wurde "Man solle doch lieber auf der Straße rumbrüllen". Wir merkten: Hier fehlt noch Akzeptanz in der Bevölkerung, aber zumindest hat uns schon mal wer bemerkt.
Es gab auch vereinzelte Zustimmung im gemütlichen Ortsdialekt: "Joa recht hamsaa schoo, goi?"

Insgesamt keine unserer größten Aktionen, aber eine sehr unterhaltsame, wir hoffen ebenso für die Passanten wie für alle Beteiligten.

Und es hat wieder einmal beweisen, dass der Bildungsstreik einfach nichts ist, das man am Abend, oder wenn man aus dem H2 hinausgeht, ablegen kann.
Die Themen sind wichtig, sie brennen einem durchgehend auf der Zunge und man will jede Möglichkeit nutzen um sie nach außen zu tragen.

Und deswegen, liebe Freunde, Bekannte und Verwandte von Leuten die sich in den Bildungsstreik gestürzt haben: Nehmt es uns nicht übel wenn das unser Hauptgesprächsthema ist, wir können nach 3 Monaten und unzähligen Stunden die wir mit diesem verrückten Haufen verbracht haben einfach nur schwer wieder umschalten.

Aber vielleicht wäre es auch nicht schlecht wenn ihr euch darauf einlasst.
Natürlich kriegt man nicht 100% der Begeisterung, des Verständnisses der Probleme und ähnlichem mit oder lernt auch nur halb soviel über Gesellschaft und Protestbewegungen, wenn man es quasi aus zweiter Hand erfährt weil man selbst nicht dabei sein konnte.
Aber der ein oder andere Funke kann schon durchaus überspringen und hilft dann beiden Seiten.

Bzw. wir werden eh nicht aufhören, bis das Thema fest im Hirn eines jeden Bürgers verankert ist, also wehrt euch nicht, es ist zwecklos ; )

1 Kommentar Krümel am 21.2.10 16:41, kommentieren

Der Morgen nach der Party...

... beginnt aus irgendeinem unbekannten Grund viel zu früh. 

Wieder einmal typisch Besetzer. Wir sind zu engagiert für diese Welt. Niemand weiß wirklich, warum wir um halb neun das unstillbare Bedürfnis hatten, aufzuräumen - aber aus dem ursprünglichen Vorhaben, anschließend wieder schlafen zu gehen, wurde jedenfalls nichts. Und das, obwohl die letzten um halb sechs schlafen gegangen sind, nachdem wir die Einweihung der neuen BesetzerWG (und besetzten WG, danke für die Duldung ) gebührend feierten.

Amüsant zu beobachten war das Aufeinandertreffen von Besetzern und Nichtbesetzern: Teilweise ergaben sich sogar Sprachbarrieren ("Magst du mir noch ein Bier mitbringen?" "Läuft!" "Äh... was?" "Naja, läuft." "?" "Äh... ja, ich bring dir ein Bier mit." ) . Auch für Verhaltensbiologen wäre der Abend bestimmt spannend gewesen, wären wir nicht viel zu vertieft in Diskussionen (Ich behaupte immer noch, dass sich die heutigen Menschenrechte im in menschlichen Gemeinschaften allgegenwärtigen Naturrecht begründen lassen...), soziale Interaktion und Blödsinn gewesen. Und, selbstverständlich: Gespräche über den Bildungsstreik. Was ist geplant, wer macht was, was ist nächste Woche los, hat wer die Nummer von den Gewerkschaftlern, habt ihr schon gehört, was gestern im Plenum... und so weiter.

Es bewies sich wieder einmal: Das soziale Netzwerk, dass sich mit der und durch die Besetzung entwickelt hat, ist mittlerweile nicht nur sehr weitläufig, sondern vor allem geprägt durch eine angenehme WG-Atmosphäre. Zwar stabil und durch gewisse Grundstrukturen geprägt, aber immer offen für Neues und Neue. Jeder dazustoßende wird nicht misstrauisch beäugt und nach und nach integriert, sondern von vorneherein mit offenen Armen aufgenommen und akzeptiert. Überhaupt eines der hervorstehendsten Merkmale des Bildungsstreiks: Akzeptanz und Ehrlichkeit. Man muss nicht alle mögen, aber deswegen wird dennoch jeder so akzeptiert, wie er ist.

Abschließend sei noch gesagt: Der Sandwichtoaster ist super, die Lage der Dusche optimal, die Raumaufteilung sehr angenehm und alle Anwesenden wie immer einfach nur genial. Bis auf kleinere Aussetzer vielleicht - göbbelgöbbelgöbbelgöbbel.

Das Stimmungsbild für eine baldige Wiederholung fällt definitiv positiv aus. Fürs nächste Mal wäre aber vielleicht noch der Verbesserungsvorschlag anzubringen, dass noch mehr Leute die Solikasse nutzen und einen kleinen Obolus fürs Bier hinterlassen

 

In dem Sinne - dei Muada besetzt an Audimax aloa!

Elwinchen am 21.2.10 13:43, kommentieren